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Rückblick 125 Jahre TSG Lennestadt

Mit dem Festakt zum 125 jährigen Geburtstag der TSG Lennestadt in der "Volksbank-Arena Sauerlandhalle" am 12. November 2011 endeten die ganzjährigen Feierlichkeiten unter dem Motto "TSG in (E) Motions".

Bereits am 19. Juni 2011 war es durch mehrmonatiger Vorbereitungen gelungen, einen bunten Strauß von Darbietungen in der Großturnhalle in Meggen-Ohl zu stecken. 450 begeisterte Zuschauer wurden von Miraim Figazewski und Daniel Zimmermann durch das mehr als zweistündige Programm geführt. Vorführungen wurden von den vereinseigenen Gruppen der Fachschaften: Turnen, Trampolin, Leichtahtletik und Tanz geboten.

Mit dem Festakt zum 125 jährigen Geburtstag der TSG Lennestadt in der "Volksbank-Arena Sauerlandhalle" am 12. November 2011 endeten die ganzjährigen Feierlichkeiten unter dem Motto "TSG in (E) Motions".

Bereits am 19. Juni 2011 war es durch mehrmonatiger Vorbereitungen gelungen, einen bunten Strauß von Darbietungen in der Großturnhalle in Meggen-Ohl zu stecken. 450 begeisterte Zuschauer wurden von Miraim Figazewski und Daniel Zimmermann durch das mehr als zweistündige Programm geführt. Vorführungen wurden von den vereinseigenen Gruppen der Fachschaften: Turnen, Trampolin, Leichtahtletik und Tanz geboten.

In eine andere Welt des Turnens führten die Rhönradturnerinnen des ESV Finnentrop, die in Kostümierung und Musik Themen der KarlMay-Spiele aufgriffen. Höhepunkt des Nachmittags waren sicherlich die Sonnenkönige (eine Turntruppe von Bundesligaturnern), deren Turnshow eine Mischung aus Kunstturnen und Akrobatik an Barren und Minitramp war.

Im neu möbilisierten Foyer der Halle sorgten die Helfer um Susanne Heimes dafür, dass alle Aktiven und Besucher keinen Hunger oder Durst erleiden mussten.

Die Abteilung Handball hatte bereits zum Mittag des 12. Novembers in die Großturnhalle Meggen zum "Turnier der Generationen" geladen. Unter der Federführung von Anja Beckmann und Regina Ludwig waren alle ehemaligen Spieler und Spielerinnen der TSG Lennestadt eingeladen worden, nochmals die Handballschuhe vom Nagel zu holen um gemeinsam mit Kameraden von einst und heute freundschaftliche Matche zu spielen.

Den Beginn machte ein heiß umkämpftes Match der männlichen E-Jugend gegen die eigenen Mütter. Diese hatten sich mit einer Extratrainingseinheit auf dieses Spiel vorbereitet und mit Kerstin Brauer eine erfahrene Hadballerin als Betreuerin engagiert. Was an Technik fehlte, wurde durch Engagement wieder ausgeglichen und so hechtete man immer wieder in die Pässe der Kinder. Aber aller Widerstand war zwecklos und das überlegene E-Jugendteam von Anna Cordes wurde souveränder Sieger dieses Spiels.

80 Seniorenspieler ließen dann ihre spielerische Klasse aufblitzen. Wer im Vorfeld geglaubt hatte Standhandball von der Ü40-Fraktion geboten zu bekommen, wurde positiv überrascht. Kaum hatten die Aktiven, die zum Teil vor über 15 Jahren die Handballschuhe an den Nagel gehangen haben, den Ball in ihren Händen, wurde man in die Glanzzeiten der TSG zurückversetzt. Das Damenmatch war von hohem Tempo und dynamischen Angriffsaktionen geprägt. Hatte sich Ex-Bundesligaspielerin Anne Schneider angesichts ihrer letzten Verletzung eigentlich vorgenommen, nur mit angezogener Handbremse zu spielen, entwickelten sich im Zusammenspiel mit Petra Blöink (geb. Rutz) sehenswerte Kombinationen. Davon ließen sich die zum Teil nach aktiven Spielerinnen um Kathrin Cremer anstecken und konterten mit Tempogegenstößen und dynamischen Kreisläuferspiel, so dass sich ein interessantes Match entwickelte.

Für das Ü40-Spiel der Herren hatten sich aus dem gesamten Bundesgebiet die Helden vergangener Jahrzehnte angekündigt. Den Vogel schoss aber Istvan Bajna ab, der den weiten Weg aus der Schweiz ins Sauerland auf sich genommen hatte, um an dieser Veranstaltung teilzunehmen. Auch konnte man feststellen, dass die Motivation nicht mit dem Alter abnimmt, so wurde Rudolf Topp mit 66 Jahren als ältester Spieler des Turniers geehrt. Aus dem Pubilikum hörte man während des Spiels immer wieder erstaunte Kommentare, wenn Frank Bender oder Klaus Olberg bei ihren Sprungwürfen quasi in der Luft standen, Holger Fleisch sich durch die Abwehr tankte oder Dieter Leyk seine Mitspieler mit Traumpässen bediente.

Bei den U40-Spielern kamen vor allem Spieler zum Einsatz, die in den letzten Jahren in der HSG Lennestadt-Würdinghausen gespielt haben.

Im Foyer kam die Atmosphäre von Klassentreffen auf, denn nicht nur die noch spielfähigen Handballer hatten sich eingefunden, sondern auch ca. 100 weitere Exspieler und Fans feuerten die Aktiven an. So waren fast alle Spieler/innen der Verbandsligaaufstiegsmannschaften der Damen und Herren anwesend, der Ü60-Club der Herren sowie einige Spielerinnen des Gründungsteams der TSG. Für die optimale Versorgung mit Essen und Getränken sorgte Susanne Heimes, Martina Hotmar und Juliane Flick.

In diesem Zusammenhang fand auch die Wahl eines Allstar-Teams für Herren und Damen statt. Dank der zahlreichen Stimmabgaben wurden folgende All-Star-Teams gewählt:
Am Abend des 12. Novembers 2011 begrüßte der 1. Vorsitzende Roland Nickel als Ehrengäste Bürgermeister Stefan Hundt, Landrat Frank Beckhoff, den Vorsitzenden des Siegerland-Turngaues Ehrenfried Scheel, den Stadtsportverbandvorsitzenden Franz-Josef Rotter, das Vorstandsmitglied der Volksbank Bigge-Lenne Michael Griese, sowie eine Menge Sportprominenz. Bürgermeister Hundt hob in seiner Ansprache die gute Zusammenarbeit der TSG mit der Stadt Lennestadt bei der Bewirtschaftung der Sportanlagen hervor. Miriam Figazewski und Thomas Arns moderierten den Abend. Eine Podiums-

Diskussion zu aktuellen sportlichen Themen schloss sich an. Franz-Josef Rotter verlieh die Sportplakette der Stadt Lennestadt an die langjährigen TSG Aktiven Regina Ludwig und Marita Wehrmeyer für hervorragende Verdienste.

Ein Höhepunkt des Abends waren die einhändigen Handstand-Darbietungen des in Sibirien geborenen Ausnahmesportlers Yury Tikonovich, der am Tag zuvor noch im Pariser Lido aufgetreten war. Darbietungen Vereins eigener Gruppen rundeten das Programm ab, ehe die Band "Black`n White" die Halle einheizte. Es gab reichlich Gelegenheit alte Kontakte und Freundschaften wieder aufzufrischen.

Vorsitzender Roland Nickel fand am Ende viele Worte des Dankes an die zahlreichen Helfer und Besucher der Veranstaltungen im Jubiläumsjahr 2011.